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Aktuelles

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Zuwachs

Neue Auszubildenden

Wir heißen unsere Beiden neuen Auszubildenden Vivienne und Katharina im Team herzlich willkommen.


Nähere Informationen zu den Beiden finden Sie unter "Das Team". 

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Herbstinformationen

Husten

Auch Hunde leiden während der nass-kalten Jahreszeit vermehrt unter Husten. Man sollte diesen keinesfalls ignorieren, da – ähnlich wie beim Menschen – oft eine hartnäckige Infektion der oberen Atemwege hinter dem anhaltenden Husten steckt. Insgesamt gibt es eine ganze Reihe von Erkrankungen, die Husten beim Hund auslösen können, so zum Beispiel auch Herzerkrankungen. Deshalb sollte der Hund beim Tierarzt vorgestellt werden, damit eine Diagnose erstellt und die jeweils greifende Behandlungsmaßnahme eingeleitet werden kann.


Symptome des Hustens, der durch eine zunächst virale Infektion am Kehlkopf ausgelöst wird:

  • Trockenes oder keuchendes Husten

  • Würgereiz

  • Im weiteren Verlauf ein schleimig-schaumiger Auswurf


Behandlung des Kehlkopfhustens:
Nach der tierärztlichen Untersuchung wird je nach Schweregrad des Hustens eventuell ein Antibiotikum verschrieben und ein Hustensaft mitgegeben. Bei leichteren Fällen kann zunächst mit homöopathischen Mitteln wie z.B. Echinacea das Immunsystem gestärkt werden, dies kann auch eine begleitende Therapie sein. Die positive Wirkung eines warmen Schals um den Hals für die Nacht ist zwar nicht wissenschaftlich nachgewiesen, jedoch erfahren die meisten Hunde dadurch ein hohes Maß an Linderung.


Bei Hustenanfällen, die auch nachts plötzlich auftreten können, bietet man dem Hund etwas warme Milch mit Wasser verdünnt und etwas Honig an, um den Hustenreiz zu stillen.


Während der Behandlungsdauer sollte Kontakt zu Artgenossen vermieden werden, da Viren und Bakterien durch Niesen und Husten übertragen werden und damit andere Hunde angesteckt werden können.


Die Hunde sollten während der Behandlung ruhig gehalten werden, d.h. kein Toben und Spielen, keine Apportübungen, kein Ausdauertraining (Laufen, Fahrrad). All dies würde zu einer vermehrten Atmung führen, die Viren und Bakterien gelangen dadurch in die tieferen Atemwege (Luftröhre, Lunge) und würden zu einem komplizierteren und längeren Krankheitsverlauf (zwei-drei Wochen, zum Teil auch mit Lungenentzündung) führen. Eventuell handelt es sich dann um den sogenannten Zwingerhusten. Vorbeugend gegen den Zwingerhusten kann geimpft werden. Der Impfstoff ist in der gängigen, jährlichen Kombinationsimpfung enthalten. Der Zwingerhusten ist eine virale Erkrankung, wobei Bakterien den Krankheitsverlauf verschlimmern können. Zwingerhusten betrifft nicht nur Hunde, die in einem Zwinger leben, sondern auch Hunde, die auf engem Raum in einer
großen Gruppe, wie z.B. in einer Tierpension leben oder auf der Hundewiese Kontakt zu vielen Hunden haben.


Zur Prophylaxe empfiehlt es sich immunsteigernde Vitaminpräparate im Frühjahr und mit beginnendem Herbst zu verarbreichen.

Aktuelles: Dienstleistungen

Silvester

Für die meisten Menschen gehört eine ausgelassene Silvesterfeier mit Knallern und Raketen zu einem gelungenen Jahreswechsel dazu. Schon Tage vorher und noch Tage danach knallt und zischt es aus allen Richtungen.


Hunde haben nicht nur einen sehr guten Geruchssinn, weshalb der durch das Feuerwerk entstehende Schwefelgeruch für sie unangenehm ist, sondern auch ein sehr gutes Gehör.

Dementsprechend schnell reagieren Hunde auf plötzliche Geräusche wie Schüsse oder Feuerwerksraketen, wobei die Reaktion unterschiedlich stark ausfallen kann. Einige scheinen bombensicher zu sein, während andere überempfindlich oder ängstlich reagieren. Oft hört man den Satz „Ignorieren Sie Ihren Hund, wenn er Angst hat! Wenn Sie Ihren Hund streicheln oder sich ihm zuwenden, belohnen Sie ihn für seine Angst! Sie bestätigen ihm damit, dass es richtig ist, Angst zu haben.“ Das gern propagierte Ignorieren von Angstverhalten ist schlichtweg falsch und verhilft dem betroffenen Hund nicht zur Verbesserung seiner Situation! Die Emotion Angst kann jedoch durch das Ausführen leichter, schon bekannter Aufgaben reduziert werden.


Vorbereitungen für Silvester

  • Bis spätestens um 15 Uhr sollten längere, ausgiebige Spaziergänge erledigt sein. Erfahrungsgemäß hört man mit Einbruch der Dämmerung die ersten Feuerwerke

  • Gehen Sie am Abend rechtzeitig vor dem großen Feuerwerk nochmals kurz zum Versäubern vor die Tür. Ängstliche Hunde lässt man sicherheitshalber an der Leine

  • Schließen Sie alle Fenster und Türen und lassen Sie die Jalousien runter, damit weder Lärm noch grelles Licht die Hunde erschrecken kann

  • Stellen Sie Radio oder Fernseher an, das vermittelt alltägliche Geräusche

  • Richten Sie Ihrem Hund einen ruhigen Rückzugsort ein, an dem er sich mit diversen Kauartikeln entspannen kann

  • In Absprache mit dem Tierarzt können Präparate verabreicht werden, die die Angst mildern und das Wohlbefinden steigern (z.B. Adaptil, Gelavet Stressfrei). Die meisten Präparate sind bereits längere Zeit vor Silvester täglich zu geben


Falls Ihr Hund trotz guter Vorbereitungen Angst vor dem Feuerwerk bekommt, ist alles erlaubt was dem Hund Erleichterung verschafft. Das können z.B. besonders gute Leckerlis, eine Massage oder ein gemeinsames „Spiel“ sein. Man kann auch versuchen, sie in einen Arbeitsmodus zu bekommen, indem man sie z.B. apportieren lässt oder einige bekannte Aufgaben ausführen lässt, die sie von der Angst ablenken und sie vergessen lassen. Das Wichtigste ist, stets souverän und gut gelaunt zu bleiben, um damit die positive Stimmung auf den Hund zu übertragen und ihm Sicherheit zu vermitteln.

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